Counter-Strike: Global Offensive

Es ist fast nicht möglich Counter-Strike: Global Offensive (kurz: “CS:GO”) nicht zu kennen. Der Online-Shooter von Valve Software ist eines der beliebtesten Spiele auf Steam, eine große Nummer im eSport und wird von den Entwicklern auch nach vielen Jahren noch mit Updates und neuen Inhalten versorgt.

Entstehung, Werdegang und weitere Informationen zum Spiel:

Counter-Strike als weltweites Phänomen

Counter-Strike startete damals als Modifikation für das 1998 erschienene Half-Life. Die Idee war damals noch ziemlich unverbraucht: Ein teambasierter Taktik-Shooter, der im Multiplayer zusammen mit Freunden und Fremden gespielt werden kann. Durch die zunehmende Verbreitung des Internets war das Spiel nicht nur auf LAN-Parties ein Hit, sondern wurde auch vermehrt online gespielt. Schnell gewann die Modifikation an Beliebtheit, weshalb Valve sie sogar als eigenständiges Spiel veröffentlichte.

Immer mehr Ligen und Turniere nahmen das Spiel in ihr Programm auf. Auch das trug einen entscheidenden Teil zum Siegeszug von Counter-Strike bei. In den Jahren darauf folgten Counter-Strike: Condition Zero (CS:CZ), Counter-Strike: Source (CS:S) sowie eine Xbox-Version und weitere Ableger für den asiatischen Markt.

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de_dust in CS:S (oben) und in CS:GO (unten).

Trotz der Ableger blieb das originale Counter-Strike über viele Jahre hinweg der meistgespielte Online-Shooter. Erst mit dem Erscheinen von Counter-Strike: Global Offensive wurde es so richtig abgelöst. Das Spielprinzip sowie das Spielgefühl des Originals sind auch bei Global Offensive erhalten geblieben. Wie sein indirekter Vorgänger Counter-Strike: Source basiert es auf der Source Engine, die aber mittlerweile einige Verbesserungen und neue Grafik-Features erhalten hat.

Tatsächlich gelang es Valve mit CS:GO die zuvor zwischen Counter-Strike und Counter-Strike: Source gespaltene Community zu vereinen.

Vom Konsolenport zum Hit

Zunächst war das Entwicklungsziel lediglich ein Counter-Strike auf die damals aktuellen Konsolen zu bringen. Es sollte mit zeitgemäßerer Grafik und ein paar neuen Spielelementen überzeugen. Valve-Mitarbeiter haben in Interviews mehrmals betont, dass es sich bei Counter-Strike: Global Offensive nicht um Counter-Strike 2 handelt. Für die Entwicklung des Grundspiels für PC, Playstation 3 und Xbox 360 wurde das befreundete Entwicklerstudio Hidden Path Entertainment beauftragt.

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Allerdings wurden die Konsolenversionen nach der Veröffentlichung vernachlässigt und der Fokus liegt seither auf der PC-Version. Valve übernahm das Ruder und somit die weitere Entwicklung nach dem Release. Offenbar erkannten die Entwickler frühzeitig das Potenzial, das immer noch in dieser Spielereihe steckte. Kurz vor der Ankündigung des Spiels wurden mehrere Counter-Strike-Profis ins Valve-Hauptquartier eingeladen. Diese berichteten unter anderem davon, dass auch CS:GO ein erfolgreicher eSport-Titel werden soll und beispielsweise ein Matchmaking-System geplant ist.

Die Mischung aus dem bewährten Spielprinzip und ein paar neuen Ansätzen ging auf. Durch Updates wurde CS:GO stets weiter modernisiert und erhielt beispielsweise das versprochene wettkampforientierte Matchmaking mit einem Rang-System. Vor allem die Einführung kosmetischer Items und die von Valve gesponsorten Turniere mit hohen Preisgeldern sorgten für einen Boom, so dass CS:GO über die Jahre zu einem eigenen Phänomen wurde.

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Erfolgreichen Teams winken Preisgelder im sechstelligen Bereich.

Das Spielprinzip von CS:GO

Es ist ein taktischer First-Person-Shooter, bei dem besonders viel Wert auf Teamplay gelegt wird. CS:GO bleibt seinen Wurzeln ziemlich treu. In den klassischen Spielmodi sind die Spieler auf zwei Teams aufgeteilt. Es gibt die Antiterroreinheit (“Counter-Terrorists” – kurz “CT”) und die Terroristen (“Terrorists” – werden mit “T” abgekürzt). Je nach Szenario muss eins der Teams eine Mission erfüllen – etwas in die Luft sprengen oder eine Geiseln befreien – wobei das gegnerische Team das zu verhindern versucht.

Den beiden Teams steht dabei ein leicht unterschiedliches Arsenal an Waffen und Ausrüstung zur Verfügung. Geld spielt hierbei eine wichtige Rolle: Mit den virtuellen Dollar können sich die Spieler Waffen und Ausrüstung kaufen. Die verschiedenen Waffen haben ihre Stärken und Schwächen, weshalb sie von den Spielern richtig eingesetzt werden müssen.

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In CS:GO gibt es aber auch noch weitere Spielmodi, die von der klassischen Counter-Strike-Formel abweichen. Dabei spielt dann beispielsweise jeder gegen jeden oder es werden die Waffen vorgegeben, die man benutzen muss. Diese spaßorientierten Spielmodi finden meistens auf kleineren Maps statt. Einzige Ausnahme ist der Battle-Royale-Modus “Gefahrenzone”, der große Maps nutzt und das klassische Spielprinzip komplett über den Haufen wirft.

Schwer zu meistern

Wie bei früheren Teilen der Reihe ist auch der Einstieg in CS:GO nicht ganz einfach. Neue Spieler sind schnell mit der Vielzahl an Spielmechaniken und Tricks, die man kennen sollte, überfordert. Wer bereit ist etwas Zeit zu investieren und sich einfinden kann, merkt aber den Reiz dieses Spiels. Ständig lernt man etwas Neues und wird sich bewusst, wo man sich noch verbessern kann. CS:GO ist ein komplexes Spiel, bei dem es nach oben quasi keine Grenze gibt.

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Verantwortlich dafür sind die verschiedenen Spielmechaniken, die es zu beherrschen gilt. Da wäre beispielsweise der signifikante Rückstoß der Waffen, den der Spieler ausgleichen muss. Auch das virtuelle Geld ist ein entscheidender Faktor, hinter dem ein tiefergehendes System steckt. Permanente Aufmerksamkeit, das Treffen richtiger Entscheidungen, ein gutes Gehör sowie schnelle Reaktionen sind wichtig um die verschiedensten Situationen zu meistern und Feuergefechte zu gewinnen.

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CS:GO Release Date und Download

CS:GO wurde am 21. August 2012 veröffentlicht. Es erschien als Downloadtitel über Steam, Xbox Live Arcade und Playstation Network für 13,99€. Die Playstation 3-Version ist in Europa aus unbekannten Gründen nicht erschienen. Die Konsolenversionen wurden nach Release nicht weiter unterstützt. Am 6. Dezember 2018 wurde CS:GO über Steam auf Free to Play umgestellt und ist seither auf dem PC kostenlos spielbar.

Eine ganze Weile lang gab es bei der kostenlosen Version fast keine Einschränkungen gegenüber dem Prime-Status, der für 13,50€ angeboten wurde. Aufgewerteten Accounts wurde ein besseres Spielerlebnis und exlusive Item Drops versprochen. Allerdings konnte der Prime-Status auch durch das Registrieren einer Telefonnummer im Steam Account sowie das Erreichen eines bestimmten Profilrangs im Spiel freigeschaltet werden.

Im Juni 2021 ruderte Valve wieder etwas zurück, weil die kostenlosen Accounts vermehrt ausgenutzt wurden, um damit Profit zu machen. Außerdem wurde das Spielerlebnis im Prime Matchmaking von vielen Spielern bemängelt. Free to Play-Spieler erhalten seither absolut keine Item Drops mehr. Auch Erfahrungspunkte, Profilränge und die jährlichen Verdienstmedallien fallen weg. Für das Spielerlebnis entscheidend ist aber, dass Spieler mit kostenlosen Accounts keinen Rang mehr zugewiesen bekommen und aus dem Ranked Matchmaking ausgeschlossen sind. Für sie gibt es nur noch das zur gleichen Zeit eingeführte Unranked Matchmaking.

Für den vollen Zugriff auf alle Features von CS:GO wird das Upgrade auf den Prime-Status für einen Preis von 12,75€ angeboten. Dazu gehören dann Item Drops, Profilränge inklusive Medallien und das Matchmaking mit Rangsystem für die Spielmodi Wettkmapf, Wingman und Gefahrenzone. Enthalten ist auch noch das Software Development Kit (SDK), mit dem eigene Maps erstellt werden können.

Guides und Wissenswertes

Über die Jahre ist CS:GO ein sehr umfangreiches Spiel geworden. Vor allem für neuere Spieler ist es schwierig, den Überblick zu behalten. Deswegen stellen wir dir die verschiedenen Spielmodi, Maps und Features wie z.B. das Rangsystem in separaten Artikeln vor.

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