Waffenkisten (oder auch „Cases“) und Terminals sind Gegenstände in Counter-Strike 2, die durch wöchentliche Drops erhalten oder zum Teil auch direkt erworben werden können. In der Vergangenheit wurden Kisten auch als Belohnungen für Operationsmissionen vergeben. Waffenkisten sind verschlossen und können nur mit einem Schlüssel geöffnet werden. Schlüssel sind direkt im Spiel für 2,19€ erhältlich. Wenn ein Kiste geöffnet wird, wird ein zufällig ausgewählter Skin aus der entsprechenden Kollektion ausgeworfen. Terminals benötigen keinen Schlüssel und funktionieren etwas anders.
- Waffenkisten erhalten
- Drop Pool
- Alle Kisten in CS2
- Waffenkisten öffnen & Gewinnchancen
- Terminals als Kisten-Alternative
- Kisten öffnen oder Skins kaufen?
Wie bekommt man Waffenkisten?
Spieler, die das Prime-Status-Upgrade besitzen, bekommen einmal pro Woche ein sogenanntes Versorgungspaket, wenn sie im Profilrang aufsteigen. Dieses besteht aus mindestens einer Kiste oder einem Terminal und drei weiteren Gegenständen, die meist Waffenskins der Mapkollektionen oder Spraylogos sind. Aus diesen vier Optionen können zwei Gegenstände ausgewählt werden.
Außerdem werden bestimmte Kisten auch über das Arsenal, dem ein Battlepass-System zugrunde liegt, angeboten. Dort können sie für je 2 Sterne eingetauscht werden. Zum Öffnen wird dennoch ein Schlüssel benötigt. Manche besondere Kisten sind nur über den Shop im Spiel käuflich zu erwerben.
Weitere Waffenkisten können natürlich jederzeit über den Steam-Marktplatz gekauft werden. Der Preis steigt und fällt abhängig von Angebot und Nachfrage und ist entsprechend von Kiste zu Kiste unterschiedlich.
Wie du an eine bestimmte Kiste kommst, kannst du der Liste unten entnehmen.
Drop Pool
Counter-Strike 2 umfasst alle Gegenstände und damit auch alle Waffenkisten, die es in CS:GO gab. Es befinden sich immer fünf Kisten oder Terminals im aktiven Drop Pool. Statt der aktiven Kisten konnten früher auch ältere Kisten aus dem raren Pool (Chance <=1%) droppen. Das wurde aber leider Ende 2025 von Valve heimlich abgeschafft. Ältere Kisten können somit gar nicht mehr droppen und sind nur noch über den Handel mit anderen Spielern oder den Marktplatz zu bekommen.
Übersicht aller Kisten
Waffenkisten: Gewinnchancen & Skins leihen
Da die potenzielle Beute aus einer Kiste unterschiedlich selten ist, gibt es verschiedene Chancen welcher Gegenstand dabei herauskommt. Alle aus Kisten gewonnenen Waffen sind mindestens vom Seltenheitsgrad „Militärstandard“ („Mil-Spec“) , wobei Messer ★ oder Handschuhe ★ am seltensten sind. Waffenskins, die aus Kisten gezogen werden, können auch mit einem StatTrak™-Modul geliefert werden, welches die Anzahl der mit dieser Waffe erzielten Kills festhält.
Da es sich bei Waffenkisten um klassiche „Lootboxen“ handelt, musste Valve damals für den Release von CS:GO in China die Gewinnchancen offenlegen. Aus den bereitgestellten Informationen ergeben sich die in der folgenden Tabelle aufgeführten Chancen.
| Seltenheit | Normal | StatTrak™ |
|---|---|---|
Militärstandard (Mil-spec) | 79,92327% | 7,99233% |
Limitiert (Restricted) | 15,98465% | 1,59847% |
Vertraulich (Classified) | 3,19693% | 0,31969% |
Verdeckt (Covert) | 0,63939% | 0,06394% |
Seltener Bonus-Gegenstand (Rare Special Item) | 0,25575% | 0,02558% |
Skins einer Kiste leihen
Im Jahr 2024 hat Valve eine Alternative zum Glücksspiel beim Öffnen von Waffenkisten eingebaut. Ein Schlüssel ist weiterhin nötig, doch statt einen zufälligen Skin zu erhalten, kann auch die gesamte Skin-Kollektion der Kiste für eine Woche gliehen werden. Das war zunächst nur bei der „Kilowatt“-Kiste möglich, wurde dann später aber auf alle (klassischen) Waffenkisten erweitert.
Durch das Ausleihen erhält man jeden Waffenskin der Kiste in einem zufälligen Zustand. Messer und Handschuhe sind allerdings augeschlossen. Die Skins können nicht durch Sticker, Aufkleberhüllen oder Namensschilder modifiziert werden und können kein StatTrak haben. Geliehene Skins sind außerdem nicht im Steam-Inventar sichtbar. Nach Ablauf der Zeit werden die jeweiligen Waffenmodelle automatisch auf den Standardskin zurückgesetzt.
Einschränkung für deutsche Spieler
Genau wie in Frankreich, können Spieler aus Deutschland Waffenkisten in Counter-Strike 2 nur noch mit dem Röntgenscanner öffnen. Damit weicht Valve möglichen rechtlichen Konsequenzen aufgrund von nationalen Glückspielregelungen aus.
Der Röntgenscanner ist ein eigener Reiter im Inventar und verrät schon vorher, welches Item sich in einer Kiste befindet. Was zunächst vorteilhaft klingt, ist am Ende nur eine Verdrehung. Tatsächlich ist das erste Item mit der „P25 | Röntgen“ festgelegt und jeder weitere Behälter muss erst durch den Scanner. Dort sieht man den Inhalt, muss diesen aber kaufen, bevor man einen anderen Behälter scannen kann. Das Zufallsprinzip bleibt also. Es gilt nur nach Gesetzestexten nicht mehr als Glücksspiel.
Ausnahme-Kisten
Es gibt zwei Kisten, bei denen die Verteilung auf die Seltenheitsgrade so nicht zutrifft und für die kein Schlüssel zum Öffnen benötigt wird, da sie im spieleigenen Shop angeboten werden.
- Das Paket: P250 | Röntgen ist das Produkt einer Anpassung für den französischen Markt wegen der dortigen Glücksspielregelungen. Damit der Skin auch Spielern aus anderen Ländern zur Verfügung steht, gibt es dieses Paket im Shop. Es enthält ausschließlich den „P250 | Röntgen“-Waffenskin.
- Das Paket: Kollektion „Anubis“ wurde gegen Ende der CS:GO-Ära eingeführt, als die einstige Community Map Anubis von Valve aufgekauft wurde, aber keine eigene Skinkollektion besaß. Warum Valve hier einen neuen Weg ging und einen käuflichen Behälter für eine Mapkollektion erschuf, ist bis heute unbekannt. Das Paket hat Seltenheitsgerade wie bei Mapkollektionen und enthält weder Messer noch Handschuhe.
Terminals: Angebot statt Glücksspiel
Auch wenn es vorher schon etwas abweichende Kisten gab, hat Valve mit den Terminals das bisherige Glücksspielprinzip über Bord geworfen und eine neue Art von Skinbehälter eingeführt, der wesentlich anders funktioniert als die klassischen Waffenkisten. Wahrscheinlich wird dadurch versucht, den in immer mehr Ländern verschärften Glücksspielregelungen auszuweichen.
Ein Terminal kann kostenlos geöffnet werden, es wird dafür kein Schlüssel benötigt. Dafür bekommt man nicht direkt einen zufälligen Skin, sondern nur ein Kaufangebot dafür. Der Reihe nach werden einem Angebote für Skins mit zufälligem Abnutzungsgrad aus der jeweiligen Kollektion gemacht. Der angebotene Skin kann dann für echtes Geld gekauft oder einfach abgelehnt werden. Je nach Seltenheitsgrad können die von Valve verlangten Preise aber sehr hoch sein. Dafür gibt es mittlerweile eine Option für ein Preislimit, das aber nur in bestimmten Stufen (z.B. 50€) einstellbar ist. Dadurch fallen teurere Angebote automatisch weg.
Nach einem angenommenen Angebot oder nach dem zehnten abgelehnten Angebot ist das Terminal aufgebraucht und verschwindet. Abgelehnte Angebote können nicht zurückgeholt werden. Unentschlossene können das Fenster auch schließen, das Terminal bleibt für 3 Stunden aktiv. In dieser Zeit bleibt das letzte Angebot bestehen und kann erneut aufgerufen werden. Nach Ablauf der Zeit verfällt das Terminal.
Ein weiteres „Feature“ dieses Behälters ist, dass Skins aus der jeweiligen Kollektion „entdeckt“ werden können. Ein Skin gilt als entdeckt, sobald ihn der virtuelle Waffenhändler angeboten hat. Immerhin gibt es Erfahrungspunkte für den Profilrang, nachdem eine bestimmte Anzahl an Skins entdeckt wurde.
Kisten öffnen oder Skins kaufen?
Kisten öffnen bleibt ein Glücksspiel! Es kann sich zwar für einen kurzen Zeitraum lohnen neu eingeführte Kisten zu öffnen und den Inhalt direkt auf dem Markt zu verkaufen, allerdings regulieren sich die Preise sehr schnell. Wer also einen bestimmten Gegenstand haben möchte, sollte diesen einfach auf dem Steammarkt kaufen.
















































